Amerika 2014 // Tag 21: Bye-bye, America!

Von unserem Motel in Flagstaff aus starten wir unsere letzte Reiseroute nach Phoenix – bevor es morgen bereits mit dem Flieger gen Deutschland geht. Wir fahren vorbei am Oak Creek Canyon und legen im Städtchen Sedona eine erste Pause ein. Die uns dort umgebenden Felsen erinnern mit ihrer strahlend roten Farbe an den Zion National Park, allerdings ist dieser nicht mit so viel grüner Natur überzogen.

Einen zweiten Stopp machen wir im Red Rock Country. Die Einsamkeit und Stille verleitet uns zu einem kleinen Spaziergang. Zu mehr leider nicht, da die Hitze langsam aufkommt und sich spürbar über den Tag legt. Bei „normalen“ Witterungsbedingungen bieten sich viele weitere Outdoor-Aktivitäten und Ausflüge an – egal ob per Jeep, Fahrrad, Pferd oder Heißluftballon.[1]

Als wir in Phoenix ankommen, macht die Stadt ihrem Namen „Valley of the Sun“[2] alle Ehre. Mittlerweile ist die Temperatur auf 42°C im Schatten angestiegen. Uns bleibt leider keine Wahl; wir verbringen den restlichen Nachmittag in einer schön gekühlten Mall und erstehen noch ein paar Andenken für zu Hause.


Unser Fazit: Während wir an dem Abend unsere Koffer packten, unnötigen Krempel entsorgten und alles für eine mögliche Zollkontrolle vorbereiteten, ließen wir drei wunderbare Wochen Revue passieren. Es ist schon irgendwie verrückt, wenn wir daran zurückdenken, dass wir vor nur knapp drei Wochen vor Kälte zitternd die Golden Gate Bridge anschauten. In Merced suchten wir zum ersten Mal Abkühlung in einem Swimmingpool. Und in Phoenix halten wir es vor Hitze nicht mal fünf Minuten im Freien aus.

Wir haben während der drei Wochen rund 12.000 Kilometer zurückgelegt, wahnsinnig viel erlebt und ausgesprochen viel Spaß gehabt. Drei Wochen fern ab von Arbeit und Stress, in denen es nur darauf ankam, die Seele baumeln zu lassen. Die zurückgelegte Route war für unsere Ansprüche, unseren Zeitplan und unsere finanziellen Mittel perfekt. Unsere Erwartungen an Amerika, die Sehenswürdigkeiten und die Leute wurden zumeist übertroffen. Die Menschen haben wir als sehr hilfsbereit und überaus freundlich erlebt, wenn auch viel davon sicherlich nur Oberflächlichkeit ist. Aber wir sind uns einig, dass es nicht unsere letzte Abenteuerreise nach Amerika gewesen ist.

Quellenangaben:
[1] USA Südwesten, Reise Know-How-Verlag, 2014, ISBN 978-3-89662-178-8, Seite 429
[2] USA Südwesten, Reise Know-How-Verlag, 2014, ISBN 978-3-89662-178-8, Seite 490

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